WESOUND präsentiert innovative Ansätze beim KulturInvest!-Kongress 2018.

Sound Culture | Auditive Markeninszenierung 

Der diesjährige KulturInvest!-Kongress fand am 12. und 13. November unter dem Motto „100 Impulse im Spannungsfeld zwischen Ästhetik und Effizienz“ statt. Auch in diesem Jahr wurde er zum 10. Mal  vom Veranstalter Causales organisiert.  WESOUND  war Pate für ein zukunftsweisendes Themenforum, bei dem die Referenten inspirierende Denkanstöße und künstlerische Impulse zum strategischen Umgang mit Musik und Sound in der Kulturkommunikation lieferten.

„Sound mit Markenbezug ist immer Ausdruck und Haltung einer charakteristischen Unternehmenskultur“, betont Carl-Frank Westermann, Geschäftsführer von WESOUND Berlin in seiner Keynote. Diese Erkenntnis mache vor Kulturmarken nicht Halt, da alle Unternehmen per
se klingen, zum Beispiel über die Telefonwarteschleife, den Imagefilm, den virtuellen Sprachassistenten bis hin zum Klang eines haptischen oder digitalen Produkts bzw. zu Durchsagen innerhalb einer Kultureinrichtung. Sound könne Identität schaffen und neue Kommunikationswege erschließen.

„Beim Einsatz von Sound ist mehr möglich, als monodirektionale Botschaften an passive Empfänger zu senden. Sound in seiner Vielfalt, das betrifft im weitesten Sinne Geräusche, Musik und Stimme, ist immanenter Teil alltäglicher und außergewöhnlicher Arbeits-, Erlebnis- und Erfahrungswelten. Von atmosphärisch, über informativ bis dialogisch. Die CustomerExperience bzw. Useroder VisitorExperience im kulturellen Bereich, kann durch Sound nachhaltig beeinflusst werden.“

Urban Sound Culture – Wie klingt deine Stadt?

In seinem Impulsvortrag forderte Dr. Cornelius Ringe, Geschäftsführer bei WESOUND Hamburg, Vertreter aus Stadtmarketing, Stadtentwicklung, Kultur- und Umweltbehörden auf, sich bewusster dem Klang ihrer Stadt zuzuwenden. Hier gehe es zum einen um die akustische Qualität in Städten – ein Faktor, der das Lebensgefühl und auch die Gesundheit der Bürger beeinflusst. Zum anderen liege hier jedoch enormes kommunikatives Potential brach, da auch der Klang einer Stadt identitätsstiftend sei. So seien z.B. der Hamburger Hafen, die Reeperbahn oder die Elbphilharmonie Hörenswürdigkeiten, die den akustischen Fingerabdruck Hamburgs prägen und die Stadt durch digitale Kanäle weltweit repräsentieren.

Prof. Jens Bley, Gründer des eCultureLab an der HafenCity Universität Hamburg konnte diesem Ansatz für sein Projekt zum digitalen, kulturellen Storytelling in Städten viel abgewinnen. Zum Beispiel soll der „Smart Square“ am Hamburger Domplatz unter anderem durch Sound zum Leben erweckt werden.

BamBam Sound Performance – Feel the Sound

Mit den Live Acts von Benny Hofer an seiner Drum MachineBamBam lieferte WESOUND den Besuchern vor Ort einen künstlerischen Zugang zum Thema Sound.

Der mechanische Sequencer BamBam funktioniert auf einem simplen Loop-Prinzip. Benny nutzt die stetige Umdrehung einer Achse, um ein Schlagzeug und weitere Instrumente damit anzutreiben. Mit den Händen greift er in die laufende Mechanik ein, um Rhythmik und Soundeffekte anzutreiben. Mit den Händen greift er in die laufende Mechanik ein, um Rhythmik und Soundeffekte zu verändern. Die Beats werden live editiert, geloopt und gebreaked. Baselines werden über schaltbare Schleifkontakte von einer Art Lochkarte getriggert, was einem Midi-fähigen Leierkasten entspricht.

Mit seinem selbstgebauten Musikinstrument zog Benny Hofer die Aufmerksamkeit der Kongressbesucher auf sich, die sich begeistert über die einzigartige Erfindung und beeindruckende Performance äußerten.

Weitere Informationen: http://bambam.oben.net
Ausführliche Programminformationen: kulturmarken.de/veranstaltungen/kulturinvest-kongress/kongress-themen-2018/j-kulturmarken

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