ESPESY: Entwicklung einer emotionalen Sprachassistenz

20210125_WE_ESPESY_Post

Mit unserem aktuellen F&E-Projekt ESPESY haben wir uns das Ziel gesetzt, Sprachsynthese emotional und damit für den Menschen intuitiv leichter verständlich machen. Damit sollen Sprachassistenten so klingen können wie J.A.R.V.I.S., der intelligente Assistent von Toni Stark, aka Iron Man. Die dafür nötigen Dialogsysteme sind bereits fast so weit. Was bisher fehlt, ist die implizite Information, die über die Sprachmelodie transportiert wird: die emotionale Prosodie. Genau hier setzt ESPESY an.

Es gibt viele Situationen, in denen eine emotionale Prosodie von großem Nutzen ist: Anstatt mit immer gleichem, generischem Tonfall zu (re-)agieren, könnte die Sprachausgabe in Gefahrensituationen alarmiert und drängend klingen, in der After Sales Kundenbetreuung besonders freundlich und servil, im Beschwerdemanagement ruhig, aber bestimmt. Gerade bei Servicerobotern, aber auch für viele weitere Anwendungsfelder soll die Lösung künftig zum Einsatz kommen.

Ziel des Projektes ist die Entwicklung eines algorithmischen Prosodieverfahrens für eine Emotionalisierung der Sprachsynthese. Dieses soll in Form eines Plug-Ins mit vielen sprachgestützten Systemen kompatibel und modular anpassbar sein. Über unterschiedliche Modi soll das System einfach, redaktionell modifizierbar sein.

ESPESY wird gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie sowie dem ZIM – Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand.

Logo BMWi & ZIM – Förderer des Projektes iMozart zur Musikkomposition
WESOUND